Tom & Melli auf der Blaueishütte (27.09. – 29.09.13)

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Bericht von Tom Reisinger

Als Treffpunkt diente uns der Pendlerparkplatz Sauerlach an der A 8, kurz das Auto umgeräumt und ohne Stau zum Parkplatz Holzlagerplatz am Hintersee, den wir gegen halb acht erreichten.

Schnell die Rucksäcke geschultert, dann gemütlich hoch zur Hütte. Es hatte schon was für sich, den Zustieg im leichten Nebel mit kurzen Löchernin der Wolkendecke hinter sich zu bringen, dazu die nächliche Stimmung im Wald. Kurz vor halb zehn sind wir in der Hütte eingetrudelt, flugs Zimmer beziehen und noch einen Schlummertrunk in der Gaststube einnehmen.

Am Samstag stand als erstes Ausschlafen auf dem Plan, gefolgt von gemütlich Frühstücken, denn unser Zustieg zur Übungstour, dem Plattenweg, beträgt keine 5 Minuten. Diesen wählten wir, um unsere unterschiedlichen Erfahrungen mit den Seilmänovern zu verbessern. Das ergaben 3 SL am Vormittag. Danach snackten wir in der Hütte die mitgebrachte Reispfanne (Danke fürs Hochtragen, Melli;-))!

Für den Nachmittag stand die Nordostwand der Schärtenspitze auf der To-Do-List.

Der Einstieg ist nach ca. 1h erreicht, es folgen 6 SL abwechlungsreiche Genusskletterei zum Gipfelkreuz, die sehr gut gesichert sind, es ließ sich zwischendurch auch mal ein Friend legen.

Die Jause fiel eher kurz aus, der Wind pfiff ganz schön ums Eck. Der Abstieg erfolgt über den Normalweg, dieser führt vorbei an der Ruine der alten Blaueishütte, die von einer Lawine zersört wurde. Dabei versuchten wir gleich mal die Einstiege zur Touren zu erspähen, die für Sonntag zur Auswahl standen.

Sonntag: Ach, Ausschlafen kann man ja auch 2 Tage in Folge.

Am Vorabend nach reichhaltigem Essen fiel die Entscheidung auf die „Glorreichen Sieben“, da die Tour laut Topo relativ gut abgesichert bzw gutmütig zu ergänzen ist. Der Einstieg ist nach ca. 20 min gefunden, eine Seilschaft ist schon vor uns, eine kommt noch nach uns. Diese ließen wir später an einem Stand vorbei, es eilte ja nicht bei uns.

Der Ausstieg der Tour befindet sich in der Nähe des von gestern bekannten Normalwegs der Schärtenspitze, über diesen zurück zur Hütte.

Die Hütte war leer, keine Tages- oder Übernachtungsgäste waren mehr anwesend. Eine letzte Stärkung vor dem Abstieg ins Tal durfte es dann doch noch sein, das deponierte Material in die Rucksäcke stopfen und runter zum Auto.

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