Spektakuläre Felslandschaften im Oberreintal

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Das Tor zum Kletterparadies
Das Tor zum Kletterparadies

Die Anreise nach Garmisch gestaltete sich kurzweilig, nachdem man die Klamm hinter sich gelassen hat, zieht sich der dann einsame Zustieg bis zur Hütte streckenmäßig sehr in die Länge, erst ab der Bockhütte wird der Weg steiler. Als Tagesabschluss folgte ein zünftiger Hüttenabend, der sehr spät endete, die Wände brauchten noch Zeit, um abzutrocknen…..

Am Samstag weckte der Wirt Hans freundlich, aber bestimmt. Für uns stand das „Gelbe U“ auf dem Programm. Der Einstieg ist gut zu finden, der Wegverlauf der Route ist vor allem in den leichteren Längen etwas unübersichlich, ebenso sind einige Standplätze nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Die steileren Abschnitte dagegen bieten abwechslungsreiche Kletterei , die auf dem Gipfel endet. Vom unteren Berggeisturm erfolgt der Abstieg durch abseilen sowie ein kurzes Stück durch Schrofen abklettern.

Tiefblick aus dem "Gelben U"
Tiefblick aus dem „Gelben U“

Anja wartete schon ungeduldig auf der urigen Hütte, gespannt auf unsere Erzählungen. Wer im Tal Quartier bezogen hat, kann da auch mal für einen Tag hoch.

Für den Sonntag suchten wir uns die „Altherrenpartie“ aus, da etwas Regen kommen sollte am Nachmittag.

Wenn schon mal eine Kamera da ist, dann schadet a bissl Posing auch nicht - Anja in der Altherrenpartie
Wenn schon mal eine Kamera da ist, dann schadet a bissl Posing auch nicht – Anja in der Altherrenpartie

Wie der Name schon sagt, Genussklettern mit gemütlichen Standplätzen, nur einer davon war nicht gleich aufzufinden.

Brav folgen die älteren Herren, Martin und Tom
Brav folgen die älteren Herren, Martin und Tom

Auch diesmal abseilen und abklettern, den Weg kannten Martin und ich schon von gestern. Noch eine letzte Brotzeit auf der Hütte, zurückgelassenes Material aufpackeln und versuchen vor dem Regen im Tal anzukommen.

Anja in der Abseilpiste vom unteren Bergeistturm
Anja in der Abseilpiste vom unteren Bergeistturm

Nachtrag von Anja: Vielen Dank an Tom und Martin für den schönen Klettertag. Die beiden Gentlemen ließen mir beim Klettern den Vortritt und hatten dabei am Stand so ihre Gaudi – zumindest was ich von oben mitbekam. Meine Wartezeit auf euch nach meinem Aufstieg am Samstag wurde dadurch verkürzt, dass ich in einen Jungesellenabschied geriet. Es stellte sich heraus, dass die komplette Jungmannschaft und Bergführerschaft aus GAP anwesend war. Konnte kaum meinen Rucksack abstellen, als ich sogleich mit allerlei Genussmitteln versorgt wurde. So wurde der Nachmittag sehr kurzweilig. Konnte mich gerade noch rauswinden um nicht mit auf die Meilerhütte geschleppt zu werden. Glücklicherweise – so konnte ich mit euch diese schöne Sonntagstour klettern!

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