Eisklettern Pitztal 17.2.-19.2.

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Thorsten und Tom

 

Am Donnerstag wurden noch kurz die Verhältnisse geprüft, Freitags ging es schon in Pitztal zum Eisklettern.

Samstags, das Ziel der Luibisbodenfall (WI4),da sollte man früh dran sein, so dass man dem Eisschlag etwas ausweichen kann. Die erste Länge war doch etwas hart und spröde, nach der Hälfte wurde unsere Linie gekreuzt von überholenden Tschechen, dessen Nachsteiger fiel gleich mal ins Seil…. Warum muss man da überholen?

Thorsten noch im kurzen Steilstück nach der 1.SL
Ausblick auf die gegenüberliegende Talseite, auch da stehen in der Regel lohnende Eisziele

Die Länge, die auf das Gehstück folgt, bot erneut die Auswahl zwischen einer linken und rechten Linie. Wir trafen die goldrichtige Entscheidung, die rechte zu nehmen. Perfektes Eis, einfach herrlich zu klettern, purer Genuss, so könnte es öfter sein. Thorsten führte noch eine Quergangslänge, danach ist nochmal ein kurzes Flachstück zu überwinden.

Kalt, dunkel, schaurig schön-Faszination Eisklettern

20 Meter leichte Eiskletterei und das letzte Gehstück trennten uns noch von den Ausstiegslängen.

Thorsten im leichten Gelände

Diese sahen wir uns an , entschieden uns aber dagegen, einzusteigen.

Massive Sonneneinstrahlung und zwei Seilschaften vor uns führten zu dem Abbruch.

Auch nicht weiter schlimm, das Programm sah Bier in der Sonne, sowie Kaffee und Kuchen vor.

Der Parkplatz an der Brücke zur Taschachschlucht hat noch ausreichend Sonne für eine Stärkung mit einem hopfenhaltigem Getränk

Auch für Sonntag waren die Pläne zeitlich ambitioniert: Vormittags Eisklettern in der Taschachschlucht, Nachmittags Sportklettern an Richis Wall direkt beim Luibisbodenfall.

Schafften wir nicht ganz, Sportklettern wurde gegen eine abschließende Stärkung in der Sonne vorgezogen.

Fazit: Die Fälle mit kurzem Zustieg sind immer Anlaufstation Nummer 1 für Kurse, es sollte sich aber für jeden ein Platz in der Vertikalen finden.

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