Ammergauer Mixedkletterm – Bayerisch Schottische Wintergames

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Nina & Uwe 09.03.2018

Wühlerei im Zustieg
Mixen in der 1. SL

Nach der Begehung des Ostwandcolouir am Rubihorn wollte ich gern eine schwierigere Mixedroute probieren. Da die Auswahl in den nahegelegenen Ammergauern dafür recht gut ist verabredete ich mich mit Uwe grob mit dem Ziel in die gut gesicherte Bayerisch Schottische Wintergames einzusteigen. Am Freitagnachmittag sollte es einen kleinen Wetterumschwung geben und wärmer und wolkig werden, wobei die Nacht noch klar und kalt war. Also hofften wir dass die Bedingungen für die Bayerisch-Schottischen Wintergames noch passen sollten. Um kurz nach fünf ging’s am Parkplatz nach einem kleinen Frühstück und Instant-Kaffee los. Das erste Stück war schön hart und schnell waren wir im freien und hatten einen guten Blick auf die Route. Wobei man im Aufstieg schon häufiger länger andauernde Spindrifts runter kommen sah. Also irgendwie doch mehr Schnee als gedacht. Das bewahrheitete sich dann prompt auch eine viertel Stunde später als wir im Zustieg immer wieder knietief im Schnee einsanken. Und ab da da gab’s dann von mir schon etwas Gefluche und immer wieder lauthals den Wunsch nach Tourenski für’n Zustieg. Aber obwohl der Uwe schon zwei Tage auf Ski – sogar mit ner kleinen Tour – hinter sich gebracht hatte, wär’s evtl. noch etwas zu steil für ihn gewesen;) Nach dem Materialdepot querten wir in Richtung Route. Als wir dann aber mehr als hüfttief im Schnee einsanken, ging mein Fluchen noch etwas weiter… als es dann endlich steiler wurd ging’s dann zum Glück besser und nach einem etwas länger als geplanten Zustieg ging’s endlich los. Die ersten felsigen Aufschwünge waren ganz entspannt und dann kam die plattige M5 Mixed Stelle, wo ich ziemlich froh um die Bohrhaken und Uwe’s Vorstieg war 🙂

Am Gipfel
Super Bedingungen in der Route

Da ja doch einiges an Schnee lag mussten wir in der letzten Hälfte noch Mal ein bissl schauen wo’s so lang geht und diese abschüssigen Schneeflanken wollt ich dann auch lieber sichern. Insgesamt war’s aber eine schöne Kraxelei. Der Wetterumschwung kam dann punktgenau am Gipfel wo wir noch zwei Skitourengeher trafen, die beim Abfahren erst viel schneller waren als wir die wir dann aber souverän im Poporutscher einholten. So schlimm war’s dann ohne Ski also doch nicht.

Naja Ziel ist auf jeden Fall Mal die Ski ganz am Seil mit hoch zu schleppen und sich dann in den Genuss einer schönen Rinne zu begeben. Zumindest meines 😉

 

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