Kampenwand Überschreitung

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Übung macht den Meister:

Gute Wettervorhersage, genügend Gleitzeit und ein geeignetes Opfer (meine weniger bergerfahrene Freundin)! Ideale Vorraussetzungen um für die bevorstehende FÜL- Ausbildung nochmal das Absichern und Führen im „leichteren“ alpinen Gelände zu üben.

So machten wir uns am Dienstag von Regensburg aus auf den Weg richtung Kampenwand. Um kurz nach 9 gings mit der Bahn hoch und in 15 min über die letzten Firnfelder zum Einstieg.  
Wir wählten die gesamte Überschreitug von West nach Ost, meistens oben am Grat entlang. Allerdings wurde durchgehend (fast) alles mit mobilen Sicherungsmitteln abgesichert, obwohl die Tour nur einmal den oberen 4 Grad erreicht. Wie gesagt, es sollte ja eine Übungstour werden.

Man glaubt es kaum, aber wir waren den ganzen Tag lang die einzige Seilschaft an der Kampenwand, obwohl die Kletterbedingungen sogar auf der Nordseite schon gut und überwiegend trocken und schneefrei waren.

 

Die ausgesetzte, aber mit Bohrhacken gesicherte Kletterei auf den Gmelchtourm (rechtes Bild) konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen 🙂

Fazit:
Ideales Gebiet für Anfänger im Alpinklettern oder für Alpinkletterkurse!
Viele Abbruchmöglichkeiten  und fürn Notfall auch ausreichend gebohrte Haken vorhanden.
Topos sind im Kletterführer „Out of Rosenheim“ enthalten. 

viele Grüße,
Stefan

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